22.12.2020

Neues Krampe Zentrallager und Lagerbuchungen in Echtzeit verbessern Prozesse

Mit dem Bau eines neuen Lagergebäudes reagierte der münsterländer Fahrzeugbauer auf die langsam aber stetig wachsende Anzahl an produzierten Fahrzeugen sowie auf den Wunsch nach einer optimierten Lagerhaltung und optimierter Prozesse mittels neuer Software und digitaler Handscanner.

Anfang März 2020 begannen die Bauarbeiten für ein neues Zentrallager und eine Erweiterung der Endmontage. Nach dem anfänglichen Aushub der Baugrube und dem Gießen von Punktfundamenten, wurde die ehemalige Fassadenverkleidung in das Innere des Gebäudes verlegt, um eine räumliche Trennung zu schaffen. Mit Hilfe eines Mobilkrans wurden anschließend Stahl- sowie Betonstützen aufgestellt, eine Porenbetonwand zum Brandschutz errichtet und die hölzernen Dachträger montiert. Dank des modernen Maschinenparks ging dies schnell und einfach, wie ein großes Puzzle.

Das Wetter spielte Krampe dabei auf der Baustelle oft in die Karten. Nachdem das Trägergerüst montiert wurde, konnten Thermobleche an dieses verschraubt werden und das Gebäude wuchs schnell in seine endgültige Form. In beiden Hallenbereichen wurden große Lichtbänder verbaut, die für viel angenehmes Tageslicht im Gebäude sorgen.

Im Juli wurde dann der Durchbruch zur Endmontage, die Wärmedämmung der Bodensohle und das Betonieren sowie das Glätten des Bodens vorgenommen. Insgesamt 25 Betonmischer und eine Betonpumpe waren im Einsatz, um den neuen Boden zu gießen. Danach gab es Sommerferien für den neuen Fußboden, dieser durfte 3 Wochen nicht befahren werden. Die Straße rund um das neue Palettenlager musste im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls erneuert werden. Das war aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen erforderlich, neue Einfahrtrampen zu den Toren waren das Ziel.

Zum Ende der Bauphase wurden die Schnelllauftore eingebaut, ebenso die Elektroinstallation und die Heizungsplatten. Beheizt wird auch das neue Palettenlager mit der Abwärme der benachbarten Biogasanlage. Die hauseigene PV-Anlage, die insgesamt mehr Strom erzeugt als der gesamte Betrieb verbraucht, liefert den Strom für die Beleuchtung der Halle und alle anderen Verbraucher.

Nach der Montage der Hallenkräne und dem Aufbau der neuen Hochregale war das Lagergebäude Halle 49D im Oktober fertiggestellt und bezugsbereit. Auf den knapp 600 Gitterbox-Stellplätzen sowie 500 Fachbodenfächern werden überwiegend Artikel für die Endmontage und Auslieferung der Krampe Fahrzeuge eingelagert. Die ebenfalls neu eingeführte Lagerhaltungssoftware mit mobilen Handscannern nimmt Bestandsbuchungen in Echtzeit im ERP-System vor und ermöglicht es, die Kommissionierung anhand von Kundenaufträgen effizienter zu gestalten.





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