12.11.2019

3 in 1: Schieben, Kippen, Sicherheit – Krampe Schubboden-Kippsattel SKS 20/950 offroad und SKS 30/1050

Im vergangenen Oktober hat Krampe der Öffentlichkeit eine Konzeptstudie für eine neue Fahrzeugkombination aus Rückwärtskipper und Schubboden präsentiert. Gerade ein Jahr später produziert Krampe das Fahrzeug als geländegängigen Zweiachs-Sattelauflieger und als Dreiachs-Straßenversion.

Der Zweiachs-Sattelaufliger SKS 20/950 offroad kann mit einer großdimensionierten Niederdruckbereifung bis 30,5" ausgestattet werden. Er punktet mit einem extrem verwindungssteifen Fahrgestell mit einem Doppelstegrahmen. Der robuste Aluaufbau fasst 47 m³.

Der Dreiachs-Sattelauflieger SKS 30/1050 wurde als Straßenversion konstruiert. Aufgrund der längeren Wanne beträgt das Ladevolumen 59,4 m³. Das gewichtsoptimierte Fahrzeug kann sich mit unter 7.600 kg Leergewicht (fahrbereit mit 385/65 R 22,5er Bereifung) auch auf der Waage sehen lassen.

Mit dem neuen Fahrzeugkonzept beantwortet der münsterländer Fahrzeugbauer den Bedarf der Kundschaft nach flexibel einsetzbaren Sattelaufliegern. Durch immer größere Transportwege werden unterschiedlichste Rückladungen befördert. Auch der Transport von stark anhaftenden Gütern stellt Lohnunternehmen und Speditionen vor große Herausforderungen.

Die Kipperfahrzeuge mit integriertem Schubboden können sowohl Stückgut wie Paletten, Big Bags und Strohballen als auch nahezu alle und Schütt- und Feststoffe problemlos fahren und sind so das ganze Jahr über einsetzbar. Im Frühjahr und Sommer als Schubboden, um in niedrigen Hallen und auf unebenen Feldern zu entladen und im Herbst und Winter als Rückwärtskipper in der Rübenkolonne oder Silagekette.

Durch den variablen Mix aus Schubboden und Kipper können die Fahrzeuge auf unebenem Gelände die Ladung mit dem Schubboden vorab ein Stück nach hinten bewegen und dann erst den Kippvorgang einleiten. Durch das „Losbrechen" der Ladung rutscht diese wesentlich leichter ab, wenn anschließend gekippt wird. So wird der Schwerpunkt beim Kippvorgang gesenkt und damit eine große Standsicherheit bei maximaler Entladegeschwindigkeit erzielt. Bei Bedarf können sich der Auflieger und die Sattelzugmaschine nach dem Absenken des Kipperaufbaus selber mit dem Schubboden und dem letzten Material wieder „vom Haufen wegdrücken".

Ob in herkömmlicher Weise nur gekippt oder mit dem Schubboden entladen wird, bleibt dem Fahrer und den Gegebenheiten vor Ort überlassen. Ein Umschaltventil sorgt dafür, dass die Funktionen Schubboden <> Kipper und die hydraulische Heckklappe mittels Funk-Fernbedienung betätigt werden können. Auch sind elektronische Assistenten wie eine Rückfahr- und Innenraumkamera lieferbar, ein Wabco SmartBoard oder ein Sensor, der bei Schräglage des Sattelaufliegers von über 3° einen Warnton von sich gibt. Sie sind preisgünstig und erleichtern dem Fahrer die tägliche Arbeit.

Das Fahrzeugkonzept SKS ist neu, doch es werden bewusst Komponenten verwendet, die sich schon tausendfach im LKW-Sektor bewährt haben und für fast alle gängigen Ladegüter geeignet sind.

Ab sofort gibt es den SKS 30/1050 auch als Carrier-Ausführung. Die gewichtsoptimierte Straßenversion umfasst eine umfangreiche vordefinierte Serienausstattung inklusive 385/65 R 22,5er Bereifung, verstärkten Achskörpern, Vorderachslift, hydraulischem Steuerblock, Funk-Fernbedienung, Wickelplane und vielem mehr. Der Kunde profitiert von der standardisierten Fertigung gleich zweifach: Die Fahrzeuge sind schneller verfügbar und können zu einem attraktiven Preis angeboten werden.
Der neue Dreiachs-Schubboden-Kippsattel SKS 30/1050 ist auf der Agritechnica auf dem Krampe Stand B13 in der Halle 5 zu sehen.

Die Vorteile der SKS Schubboden-Kippsattel im Überblick:
• Alle Schütt- und Feststoffe sowie Paletten oder Stroh können be- und entladen werden
• Als Option ist eine Mitnahmewand lieferbar, auch feinkörnige Güter können damit entladen werden
• Hohe Entladekraft und große Entladegeschwindigkeit
• Entladung überall möglich, entweder schnell (Kipper) oder dosiert (Schubboden), auch in niedrigen Hallen
• Lösen von anhaftenden Gütern an Seitenwänden durch den Schubboden
• Senken des Schwerpunktes beim Kippvorgang durch vorheriges „Losbrechen" mit dem Schubboden
• Keine Entlastung der Hinterachse der Sattelzugmaschine, da das Hochschlagen des Aufbaus zum Ende
  des Kippvorgangs mit dem Schubboden unterbunden werden kann
• Kombi-Nutzen: Kippmulde LKW, Schubboden LKW, mit Dolly als Abfuhrgespann z.B. in der Silagekette mit
  großvolumigen Reifen
• Zwei Varianten bieten für jeden Einsatzzweck die richtige Lösung: Als geländegängiger SKS 20/950 oder
  als gewichtsoptimierte Straßenversion mit größerem Volumen als SKS 30/1050
• SKS 30/1050 jetzt auch in der Carrier-Version zu attraktiven Preiskonditionen lieferbar


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