12.02.2019

Kippsattel trifft Schubboden - Neue Konzeptstudie SKS 950 Alu

Aufgrund des hohen Transportvolumens, der exzellenten Fahreigenschaften und der gewichtsoptimierten Aluminium-Bauweise ist der Krampe Kippsattel KS 950 Alu sehr beliebt. Diese robuste Fahrzeuggattung mit großvolumigen Reifen und entsprechend hohen Sattelhöhen von 1.250 bis 1.580 mm eignet sich hervorragend für den Transport von Getreide, Dünger, Silage, Häckselgut und vielen weiteren Schüttgütern.

Hört sich prima an und ist es auch. Aber was wäre, wenn dieser formschöne und vielseitige Kippsattel noch einen Schubboden im Inneren seines Bauches zum Vorschein brächte und sich somit die Klappe künftig ebenfalls für Stückgut und für voluminöse, leichte und lose Güter öffnen würde? Wenn das Fahrzeug auch in Hallen mit geringer Deckenhöhe und auf weichen Untergründen ganz ohne Hilfsmittel entladen werden könnte? Der Auflieger bei der Entladung variiert werden und je nach Bedarf gekippt und/oder geschoben werden könnte?

Genau mit diesen Fragen hat sich das Team der Konstruktionsabteilung bei Krampe beschäftigt. Und sie konnten überzeugende Antworten vorlegen – in Form eines hochwertigen Schubbodens, der in den Kippsattel gebaut wurde, um ihn im Einsatz noch flexibler und effizienter zu machen.

Der Boden besteht aus längsverschiebbaren Lamellen, die durch einen hydraulischen Antrieb bewegt werden und das jeweilige Gut in die eine oder andere Richtung befördern. Die transportierten Güter werden so zuverlässig und vollständig zur Ausladekante bewegt.

Der SKS 950 verbindet die Vorteile eines Kippers und die eines Schubbodens und eliminiert ihre jeweiligen Nachteile. Besonders die hohe Entladegeschwindigkeit und Standsicherheit beim Kippvorgang stehen im Vordergrund. Ein dosiertes Abladen ist ebenso möglich wie das Beladen mit Paletten oder Stroh. Beim Kippvorgang mit zugeschaltetem Schubboden ist der Schwerpunkt durch die bereits teilweise zur Entladekante verschobene Beladung deutlich niedriger. Die benötigte Kraft zum Aufkippen ist gesenkt und auch die Haftung des Ladeguts zur Wanne bereits einmal gelöst. Nach dem Absenken kann sich der Auflieger mit dem Schubboden mit dem letzten Material wieder vom Haufen „wegdrücken" – anders als beim Kipper, bei dem oft sogar eine hohe negative Stützlast entsteht und der Zug manövrierunfähig wird.

Die beiden unterschiedlichen und auch zeitgleich nutzbaren Entlademöglichkeiten machen den SKS 950 Alu zu einem vielzeitigen Einsatzfahrzeug und zum ganzjährigen Weggefährten.


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