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Halfpipe HP30

Technologie

Zugvorrichtung

Eine schlankgehaltene Zugvorrichtung ermöglicht einen engen Wendekreis und somit ein sehr kompaktes Fahrzeug. Mit einem großen Portfolio an unterschiedlichen Lochbildern können wir sämtliche Zugösen realisieren.

  • für ruhigeres Fahrverhalten, fängt die Stöße auf schlechten Wegstrecken ab
  • Ausführung mit Gummi-Silentblöcken mit guter Eigendämpfung
  • durch einfaches Umstecken der Arretierungsbolzen lassen sich mehrere Anhängehöhen einstellen (55 bis 90 cm bei Standardbereifung)
  • das Fahrzeug wird mit Untenanhängung ausgeliefert, es ergeben sich dadurch wesentlich bessere Fahreigenschaften und die Verkehrssicherheit wird erhöht

kleiner Wendekreis

Die schlanke Bauweise der Zugvorrichtung ermöglicht einen sehr großen Einschlagwinkel und verringert den Wendekreis spürbar. Bei der optionalen Zwangslenkung kann der verstellbare Anfahrschutz auf den Traktor angepasst werden.

Fahrgestell

Wir verwenden ausschließlich ringsum geschlossenes Rechteckrohr aus besonders hochwertigem Stahl, keine billigen Pressstahl- oder Schweißkonstruktionen. Das großvolumige Rechteckrohr spart an Gewicht, ist extrem verwindungssteif, hat keine offenen Fugen und Ritzen und ist somit leicht zu reinigen. Auch optisch hinterlässt es einen sehr guten und sauber aufgeräumten Eindruck.

Bild folgt Placeholder

Fahrwerk - hydraulisches Fahrwerk

Seit vielen Jahren verfügt Krampe über Erfahrungen im Bau von Fahrwerken mit hydraulischem Achsausgleich. Die großen Federwege garantieren beste Fahreigenschaften, auch in sehr unwegsamen Gelände. Diese Aggregate sind besonders leichtzügig, da sich das Gewicht immer gleichmäßig auf alle Achsen und Räder verteilt. Ein "Eingraben" einzelner Achsen unterbleibt, denn das kostet sehr viel Zugkraft. Die Standsicherheit beim Kippvorgang ist konkurrenzlos gut, selbst bei engen Federmitten, auch ein wichtiger Aspekt, der für ein hydraulisches Fahrwerk spricht. Beim Kippvorgang oder beim Aufziehen von Containern kann der Achsausgleich unterbunden werden und das gesamte Aggregat somit starr gestellt werden. 

Achsen - Nachlauflenkung

BPW Nachlauflenkachsen mit automatischen Gestängestellern

  • Achsquerschnitt 150 x 150 mm für beide Achsen, Spurweite 2,15 m
  • Radbremse 410 x 180 mm, Radanschluss 10-Loch
  • Ausführung mit Wellendruckscheibe für ein ruhiges Fahrverhalten. Die Lenkachse mit einem serienmäßig hochgesetzten Bremszylinder bietet absolute Bodenfreiheit und optimalen Schutz vor Verschmutzung.

Lichtanlage

hochwertige 3-Kammer-Rückleuchte mit schlagfester Lichtscheibe, alle Leuchten mit LED Ausführung, gehalten durch einen stabilen Leuchtenträger mit "Spitzdach" um eine Dreckablagerung zu verringern.

Hydraulische Pendel-Heckklappe

Die hydraulische Pendel-Heckklappe wurde speziell für die Krampe-Schwerlastmulden entwickelt. Durch kurzes Anliften der Heckklappe wird sie entriegelt und die Pendelfunktion freigegeben. Dies ermöglicht blitzschnelles Entladen von Sand oder Kies. Bei geöffneter Heckklappe kann die pendelnde Heckbordwand nach oben/hinten ausweichen. Dadurch können selbst massive Felsbrocken oder Baumstümpfe ungehindert unter der Heckklappe hindurchrutschen, während die seitlichen Gestänge vor Überlastung geschützt werden.

Bei der Konstruktion wurde großer Wert darauf gelegt, dass die Heckklappe und die seitlichen Gestänge bündig mit der Mulde abschließen. Dies minimiert die Gefahr von Beschädigungen beim Beladen. Die schrägen Kanten der Heckklappe sorgen zudem für einen effektiven Selbstreinigungseffekt, sodass Sand und Schmutz nicht darauf liegen bleiben.

Frontalpresse

Bei Halbrundmulden werden Frontalpressen eingesetzt. Diese greifen dort an, wo das Heben am leichtesten ist, vorne an der Stirnwand der Wanne. Die verwendeten Frontalpressen haben im Gegensatz zu den sonst üblichen Unterflurzylindern keinen Kardanring, wirken somit stabilisierend auf die Wanne und sorgen für weniger Verwindungen zwischen Fahrgestell und Mulde.

Wanne HP

Krampe hat als erster Hersteller eine Halbrundmulde für Traktorzug auf ein Tandem-Fahrgestell montiert. Eine formschöne Konstruktion, die viele handfeste Vorteile bietet:

  • Der Kippzylinder (Frontalpresse) sitzt vor der Stirnwand der Halbrundmulde, so dass die Hydraulik genau dort ansetzt, wo das Heben am leichtesten ist.  
  • Die verwendeten Frontalpressen haben keinen Kardanring, wirken also stabilisierend auf die Wanne. Überhaupt ist der große Vorteil der Frontalpressen, dass Verwindungen zwischen Fahrgestell und Wanne minimiert werden.
  • Durch die schrägen Konturen der Halbrundmulde rutscht die Ladung beim Befüllen sanft in die Muldenmitte. Beim Transport von "dicken Brocken" (Findlingen, Felsgestein) wird so die Ausbeulung der Muldenwand und des Muldenbodens vermindert.
  • In den Muldenecken bleiben keine Schüttgüter haften, durch die halbrunde Bauweise gibt es keine Ecken, in denen sich das Ladegut festsetzen kann.
  • Die Ladung rutscht beim Abkippvorgang automatisch zur Muldenmitte. Diese Zwangszentrierung verbessert zusätzlich die Standsicherheit beim Abkippen.
  • Der obere Abschluss der Wanne, der Heckklappe und des seitlichen Gestänges ist als selbstreinigendes Spitzdach ausgebildet, so dass kein Erdreich darauf liegen bleibt.
  • Als Muldenmaterial wird anstatt St 52 fast nur noch HARDOX 450 eingesetzt. Die Blechstärke beträgt 6 mm.
  • Aufgrund der gewölbten Bauweise der Halbrundmulde holt man das Meiste an Steifigkeit aus den Wannenblechen heraus, daher können die Rungen und Längsträger entfallen, die Nutzlast des Kippers wird weiter erhöht. Denn jede Leertonne fährt teuer mit, nur eine hohe Zuladung bringt Geld. Der Fahrer muss beim Abkippen nicht absteigen. Serienmäßig ist eine hydraulisch öffnende Pendel-Heckklappe lieferbar.
  • Der Schwerpunkt der "Halfpipe" liegt 200 mm niedriger als bei einem herkömmlichen Wannenkipper. Die Unterzüge unter der Halbrundmulde können weggelassen werden, die Wanne liegt direkt auf dem Fahrgestellrahmen auf. Dadurch ist eine optimale Standsicherheit und eine geringe Ladehöhe gewährleistet.

Bilder

Technische Daten

zul. Gesamtgewicht auf öffentlichen Straßen 31.000 kg bei 40 km/h
Nutzlast lt. StVZO in Deutschland ca. 22.000 kg
technisch mögliche Nutzlast ca. 30.000 kg
Geschwindigkeitsvarianten 40 km/h / 60 km/h
Zugvorrichtung gefedert
zul. Stützlast 40 km/h 4.000 kg
zul. Stützlast 60 km/h 2.000 kg
Ölbedarf 60 l
Hublänge 6.170 mm
Zylinderstufen 5-stufig
Bauart Hubzylinder Frontalpresse
Anhängehöhe 55 – 65 cm
Achshersteller BPW
Achsquerschnitt 150 x 150 mm
Radbolzen 10-Loch
Radlager 13 t je Achse bei 40 km/h
Druckluftbremse Zweileitungsanlage
Fahrwerk Luft-, hydr. Fahrwerk, Tridec
Tragfähigkeit des Fahrwerks 27 t
Plattformhöhe bei Referenzbereifung 1,38 m
max. Kippwinkel hinten 55°
Überladehöhe bei Referenzbereifung 2,60 m
Zugkraftbedarf (min.) ab 140 kW (190 PS)
Eigengewicht ab 9.560 kg
Zylinderdurchmesser erste Stufe 145 mm
Hubkraft ca. 30 t bei trockenem Sand
Radbremsgröße 410 x 180 mm
Spurweite 1,95 m / 2,15 m
Bremskraftregler ALB
Achsabstand 1,55 m
Fahrzeugbreite 2,55 m / 2,75 m
Fahrgestell – Profil / Maße / Werkstoff Rechteckrohr / 300 x 150 mm / S355
Materialstärke Seitenwand 6 mm HB450
Gesamthöhe bei max. Kippwinkel 8,16 m
Gesamtlänge 9,40 m
min. Anzahl Steuergeräte 3
Referenzbereifung 600/55 R 26,5
max. Reifendurchmesser 1.390 mm
max. Reifenbreite 710 mm
Aufbau-Innenmaß (L x B x H) 7,00 m x 2,30 m x 1,20 m
Transportvolumen 1,20 m Wanne (gehäuft, SAE 2:1) 20,60 m³
Transportvolumen 1,20 m Wanne (Wassermaß) 16,10 m³
Transportvolumen 1,40 m Wanne (gehäuft, SAE 2:1) 24,80 m³
Transportvolumen 1,40 m Wanne (Wassermaß) 19,40 m³
Für Exportfahrzeuge sind bei nationaler Homologation teils höhere Nutzlasten zulässig. Die technischen Daten sind unverbindlich. Wir behalten uns Konstruktionsänderungen vor.

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