Aktive Unternehmer erkunden den Industriepark Nord. Westfalen Teilnehmer beeindruckt von Fahrzeugbau Krampe
Viele Unternehmer aus dem AIW Unternehmensverband haben sich im Industriepark Nord.Westfalen informiert. Heiner Schwaaf, Vorsitzender für die Region Coesfeld, hatte zu Fahrzeugbau Krampe geladen. Schließlich hatte August Krampe im Jahr 2009 mit seiner Firma Krampe Kipper die Vorreiterrolle auf der ehemaligen Kaserne übernommen. Der Produzent von modernen Fahrzeugen für Landwirtschaft und Straßenbau war und ist der Motor im Industriepark und findet lobende Worte über den Standort. „Wir haben hier fantastische Arbeitsbedingungen und wollen weiter wachsen“, zog Geschäftsführer August Krampe ein sehr positives Zwischenfazit seiner Expansion auf zehn Hektar mit eigener Lackiererei. Heute hat Krampe 90 Mitarbeiter und 10 Auszubildende.
Annette Görlich, die für die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) die Industrieflächen vermarktet, informierte über die Vorteile für Unternehmer. „Wir können hochwertige Flächen kurzfristig und flexibel anbieten, neuerdings auch Mietobjekte über die IPNW Business Park GmbH.“ Vor rund 50 Teilnehmern erklärte Görlich das Gesamtkonzept, in das die Gestaltung einer elf Hektar großen Ausgleichsfläche als Grüne Mitte eingebunden ist. Insgesamt sind nun fünfzehn Betriebe angesiedelt und rund 180 000 Quadratmeter Industriefläche verkauft. 190 Arbeitsplätze sind dort entstanden. „Weitere drei Betriebe ziehen in den nächsten acht Wochen in den Business Park“, verriet Görlich.
In der Biogasanlage BeCoe erläuterte einer der Betreiber, Dr. Michael Rawert-Messing, wie in dem BHKW im Industriepark pro Jahr 4,6 Mio. KWh Wärme erzeugt werden, um die ansässigen Unternehmen und den Metallbetrieb Scholz mit Fernwärme zu versorgen.
Der Unternehmensverband AIW ist Interessensvertretung der Wirtschaft in den Regionen Ahaus, Coesfeld, Borken, Bocholt, Gronau. Auch versteht sich der AIW als Ansprechpartner der jeweiligen Kommunen. 1978 hervorgegangen aus dem Industrieverein Gronau hat sich der Verein weiter in das Westmünsterland geöffnet. Dass die Veranstaltungen in persönlichem Rahmen bleiben, ermöglicht bei steigenden Mitgliederzahlen die Aufteilung auf Regionen.