12.02.2016

20 Jahre auf drei Achsen

Größere Transportmengen und -entfernungen, der Kundenwunsch nach mehr Transporteffizienz sowie der Hang zu größeren Traktoren sind seit Jahren ungebrochen. Schon frühzeitig hat Krampe auf diese Kundenwünsche reagiert: Vor genau 20 Jahren kamen die ersten Tridem-Wannenkipper auf den Markt – ein Meilenstein auf drei Achsen.

Vor 20 Jahren noch ein Exot, gehört der Dreiachser heute zum gewohnten Bild auf dem Feld und auf der Straße. Dass es seinerzeit noch keine geeigneten Zugösen gab (die “Erfindung“ der Kugelkopfkupplung folgte Jahre später) ließ die Krampe-Techniker nicht davor abschrecken, einer der ersten öffentlich zugelassenen Tridem-Anhänger mit 34 t zulässigem Gesamtgewicht auf die Räder zu stellen. Im Jahr 1996 ein Novum mit 4 t Stützlast bei 40 km/h.

Ein Tridem-Anhänger ist kein Tandem-Fahrzeug mit dritter Achse und weist teilweise völlig andere Fahreigenschaften auf. Daher legt Krampe mit hochwertigen Fahrwerken großen Wert auf Sicherheit und Komfort. Neben Achsaggregaten mit Parabelfedern und hydraulischen Fahrwerken hält die Luftfederung nun breiten Einzug. Und neben der üblichen Zwangslenkung für die Vorder- und Hinterachse ist mittlerweile auch die elektronische Zwangslenkung immer häufiger anzutreffen.

Aber nicht nur im Wannenkipper-Segment hat sich die Dreiachs-Version durchgesetzt, auch in den anderen Krampe-Produktkategorien wie den Hakenlift-Anhängern, den Sattelauflieger-Haken, den Rollbandwagen und den Erdbaukippern ist der große Bruder des Tandem-Anhängers immer häufiger zu finden.

Zuletzt wurde Ende 2014 die Sand- und Kieskipper-Baureihe mit dem Tridem-Schwerlastkipper SK 800 komplettiert. Damit brachte Krampe seinen ersten Schwerlastkipper auf den Markt, der serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet ist.

Die großen Anhänger sind nicht nur in Deutschland, sondern auch immer häufiger in anderen europäischen Ländern im Einsatz. Wo andere Hersteller gerade „das dritte Rad“ neu erfinden, kann Krampe mit 20 Jahren Erfahrung punkten.


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